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"App ins EU-Ausland" - auch fürs Auslandspraktikum

Das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland hat seine App stark erweitert. Sie enthält jetzt viele Informationen zu Themen wie Jobsuche, Meldepflichten, Mietvertrag, Versicherungen, Bankkonto u.a., die auch für Auszubildende, die ein Auslands-praktikum vorbereiten, interessant sind. Die bewährten Kapitel zu Gesundheit, Geld, Handy und Tipps für Notfälle unterschiedlicher Art  und die Informationen zu den besonderen Regeln des jeweiligen Landes wurden aktualisiert.

Die Informationen gibt es zu 15 Ländern, darunter natürlich Deutschland und Frankreich. Die Schweiz ist nicht berücksichtigt. Die "App ins EU-Ausland" gibt es für Android und IOS. Sie kann kostenlos heruntergeladen werden.

Erstmals mehr als 25.000 Auszubildende mit ERASMUS+ im Ausland

Noch nie waren Deutschlands Auszubildende so mobil wie 2019. Die Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) vergab Ende Mai Förderzusagen für 25.800 Stipendien aus dem EU-Programm Erasmus+ für Auszubildende. Im Vergleich zu 2018 ist dies eine Steigerung von 2.700 Stipendien bzw. zwölf Prozent. Unter Berücksichtigung weiterer Förderprogramme sowie selbstfinanzierter Auslandsaufenthalte dürften damit etwa sieben Prozent aller Jugendlichen, die eine Berufsausbildung in Deutschland absolvieren, einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland absolvieren. Erasmus+ fördert dabei mehr als zwei Drittel aller Auslandsaufenthalte.

„Ohne die umfangreiche Unterstützung der EU mit dem Programm Erasmus+ hätten viele junge Menschen nicht die Möglichkeit gehabt, neue berufliche Perspektiven zu entwickeln und ihren Horizont zu erweitern. Erasmus+ trägt maßgeblich zur Attraktivität der beruflichen Bildung bei. Erasmus+ ist trotz BREXIT so attraktiv wie noch nie und erfreut sich großer Akzeptanz“, kommentierte Klaus Fahle, der Geschäftsführer der NA beim BIBB.

Rangliste der Ausbildungsberufe

Die Statistik der 2018 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge zeigt, dass für die Ausbildung "Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce" auf Anhieb rund 1.300 Ausbildungsverträge abgeschlossen worden sind. Der Ausbildungsberuf wurde erst im letzten Jahr neu eingeführt.

Mehr als ein Drittel aller Ausbildungsverträge wurde 2018 in nur zehn Berufen abgeschlossen. Dabei ist der Beruf Fachinformatiker/in mit gut 15.000 Neuabschlüssen und einem Zuwachs von fast 2.000 Abschlüssen in Vergleich zum Jahr zuvor um zwei Ränge auf Platz 7 der TOP 10 geklettert. Unverändert haben sich überwiegend Männer für diese Ausbildung entschieden, der Anteil der Frauen liegt bei unter 8 %.

Bei den weiblichen Auszubildenden wurden 2018 die meisten Ausbildungsverträge wieder im Beruf Kauffrau für Büromanagement abgeschlossen. Auf Rang 2 und 3 sind wie im Vorjahr die Berufe Medizinische Fachangestellte und Zahnmedizinische Fachangestellte; hier liegt der Männeranteil nach wie vor jeweils bei unter 3 %. Bei den Männern war erneut der Kfz-Mechatroniker vorn, gefolgt vom Elektroniker und Fachinformatiker.

TOP 10 Deutschland TOP 10 Baden-Württemberg
Kaufmann/-frau für Büromanagement Industriemechaniker/in
Kaufmann-/-frau im Einzelhandel Zerspannungsmechaniker/in
Kraftfahrzeugmechatroniker/in Industriekaufmann/-frau
Verkäufer/in Kaufmann/-frau im Einzelhandel
Industriekaufmann/-frau Kaufmann/-frau für Büromanagement
Medizinische/r Fachangestellte/r Verkäufer/in
Fachinformatiker/in Kraftfahrzeugmechatroniker/in
Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r Mechatroniker/in
Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel Elektroniker/in
Industriemechaniker/in Medizinische/r Fachangestellte/r

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