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Zum ersten Mal ist die TheoPrax-Methodik, die auf dem Angebots-Auftragsverhältnis mit Partnern aus der Wirtschaft basiert, von drei französischen und drei deutschen Schulen in grenzüberschreitenden Tandems genutzt worden. Auf deutscher Seite beteiligt waren die Berufsbildende Schule Südliche Weinstraße in Bad Bergzabern, das Markgrafen-Gymnasium Karlsruhe und das PAMINA Schulzentrum Herxheim mit seiner Realschule Plus; als Partnerschulen auf elsässischer Seite das Lycée Stanislas in Weißenburg, das Lycée Marc Bloch in Bischheim, und das Collège Suzanne Lalique Haviland in Wingen sur Moder.

Bei der Präsentation der gemeinsamen Arbeitsergebnisse am Donnerstag, den 21. Juni, im Fraunhofer Institut für Chemische Technologie (ICT) in Pfinztal, dankten die Schülerinnen und Schüler der Tenneco GmbH in Edenkoben, TRUMPF Machines SARL in Haguenau sowie TheoPrax Stiftung und Verbandsgemeinde Herxheim für ihre Aufträge.

Partner von TePraTa sind neben dem TheoPrax-Zentrum am Fraunhofer ICT der Eurodistrikt PAMINA Lauterburg, das Rectorat de l’Académie de Strasbourg, CCI Alsace Eurométropole, Club École Entreprise, das Regierungspräsidium Karlsruhe und die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Neustadt. Sie alle möchten weitermachen und suchen weitere Partner: Schulen, Auftraggeber aus Wirtschaft und Kommunen, vor allem aber auch zusätzliche finanzielle Förderung.

Wenig Bewegung unter den TOP 10 der Ausbildungsberufe

In der Rangliste der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in dualen Ausbildungsberufen war auch 2017 der Beruf Kaufmann/-frau für Büromanagement Spitzenreiter. Bundesweit haben rund 28.700 junge Frauen und Männer einen entsprechenden Ausbildungsvertrag unterschrieben. Mehr als ein Drittel aller neuen Verträge wurde in nur 10 Berufen abgeschlossen. Neuzugang unter den TOP 10 ist der Beruf Fachinformatiker/-in auf Platz 9 mit gut 13.000 Neuabschlüssen. Die Ergebnisse zeigen bei vielen Berufen eine sehr deutliche Geschlechterdominanz. Vorstellungen zur beruflichen Eignung sind immer noch eng mit Rollenmustern verknüpft.

Vokabel-App zum Selbstbefüllen

Mit der neuen App "Mein Vokabular" können Auszubildende ihr eigenes Bildwörterbuch mit individuell benötigten Vokabeln rund um die Berufsausbildung im Handwerk zusammenstellen. Das erleichtert das Erlernen von Fachwörtern des jeweiligen Berufes. Die Bezeichnung des Werkzeugs oder der Maschine kann zum Bild eingetippt und eingesprochen werden. Die App wurde speziell für Menschen mit Fluchthintergrund im Handwerk entwickelt, leistet aber auch beim Auslandspraktikum gute Dienste. Sie ist kostenlos und steht in den gängigen App Stores zur Verfügung.

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