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TheoPrax am Oberrhein

Am 30. Juni und 1. Juli 2020 ging die zweite Phase des Projekts "TheoPrax am Oberrhein" offiziell zu Ende. Zwei der drei Tandems aus Schüler*innen von beiden Seiten des Rheins stellten ihre Arbeitsergebnisse online vor:

  • eine Untersuchung zur Mobilität der Zukunft im Auftrag der EnBW
  • eine Schülerzeitung zum Thema "Nachhaltigkeit" im Auftrag von Reiff Medien

Die Ergebnisse sind umso bemerkenswerter als die Corona-Krise die Arbeit - und vorallem die Zusammenarbeit jeweils einer deutschen und einer französischen Klasse - durch Schul- und Grenzschließung sehr erschwert hat. Ein drittes Team, das die Recyclingfähigkeit einer Montagemaschine für Thyssen-Krupp in Ensisheim untersucht, konnte ihr Projekt daher noch nicht abschließen.

Die erste Phase von TheoPrax am Oberrhein fand 2018 im Eurodistrikt PAMINA statt (siehe Projekte), die dritte soll im südlichen Teil des Oberrheingebietes u.a. mit Schüler*innen aus der Schweiz stattfinden.

Informationen für Grenzgänger

EURES-T Oberrhein hat Informationen zu "Kurzarbeit wegen COVID-19" für Grenzgänger zusammengestellt, die in Frankreich wohnen und in Deutschland arbeiten. Dabei wird u.a. erklärt, was unter Kurzarbeit zu verstehen ist und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, wie Kurzarbeit beantragt wird, wie hoch das Kurzarbeitergeld ist und in wieweit der Versicherungsschutz fortbesteht. Die Regelungen, die die deutsche Regierung im Eilverfahren beschlossen hat, gelten seit dem 1. März 2020 und voraussichtlich bis zum Ende des Jahres.

Die Informationen von EURES-T Oberrhein liegen auf deutsch und französisch vor.

AusbildungWeltweit: Neue Förderrichtlinie

Am 16. Januar 2020 veröffentlichte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die neue Förderrichtlinie für das Förderprogramm Ausbil­dungWeltweit. Die neue Förderrichtlinie des BMBF gibt den Rahmen für die nächste Programmperiode bis 2024 vor. Sie enthält wesentliche Neuerungen, die das Spektrum von AusbildungWeltweit deutlich erweitern.

Die neue Förderrichtlinie gilt ab sofort. Anträge können bereits in der laufenden ersten Antragsrunde 2020 (Antragsfrist: 13. Februar 2020 um 12:00 Uhr) gestellt werden. Ausreisen sind damit ab Juni 2020 möglich. Zwei weitere Antragsrunden sind in 2020 vorgesehen: 18. Juni (Ausreisen ab Oktober 2020) und 15. Okto­ber (Ausreise ab Februar 2021).

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Neben Ausbildungsbetrieben und Kammern können nun auch Berufliche Schulen Förderanträge stellen.
    Wichtig: Die Auslandsaufenthalte müssen betrieblich bzw. praxisorientiert ausgerichtet sein. Hauptsäch­lich schulisch / unterrichtsbasierte Aufenthalte werden nicht gefördert.
  • Ausbildungsbetriebe können ab sofort auch dann Förderanträge für ihre Auszubildenden stellen, wenn der Betrieb nicht die Rechtsform einer juristischen Person oder eingetragenen Personenhandelsgesell­schaft hat; das Ausbildungsverhältnis muss bei der zuständigen Stelle eingetragen sein.
  • Neben Auszubildenden in bundesrechtlich geordneten Berufsausbildungen (nach BBiG o. HwO) kön­nen künftig auch Personen in schulischer beruflicher Erstausbildung nach Landesrecht gefördert werden.
  • Vorbereitende Besuche können ab den Antragsrunden in 2020 auch von schulischem Berufsbildungs-per­sonal genutzt werden.
  • Die Deckelung der Organisationsmittel entfällt: Für die Organisation der Mobilität wird in den künftigen Anträgen mit einem festen Satz pro teilnehmender Person gerechnet.

Termine

ist aufgrund der Corona-Krise abgesagt. Die nächste AHM findet am 12./13. März 2021 statt.

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ist aufgrund der Corona-Krise abgesagt. Die nächste BIM findet am 7./8. Mai 2021 statt.

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